Gabainstraße
Lankwitz
PLZ | 12247 | |
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Ortsteil | Lankwitz | |
ÖPNV | Zone B Bus 181, 187 | |
Verlauf | von Wedellstraße bis Halbauer Weg | |
Falk | Planquadrat S 14-15 |
Arbeitsagentur | Steglitz-Zehlendorf | |
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Jobcenter | Steglitz-Zehlendorf | |
Amtsgericht | Schöneberg | |
Grundbuchamt | Schöneberg | |
Familiengericht | Schöneberg | |
Finanzamt | Steglitz | |
Polizeiabschnitt | A 46 | |
Verwaltungsbezirk | Steglitz-Zehlendorf |
Alter Bezirk | Steglitz | |
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Name seit | 14.4.1936 | |
Info |
Gabain, Konstantin Johann Wilhelm, * 21.7.1786 Geldern, + 16.9.1809 Wesel, Militär. Gabain war Sohn eines Offiziers. Er besuchte die Rektoratsschule in Wesel und trat 1802 in das Regiment seines Vaters ein. Bei Auerstedt geriet er in Gefangenschaft, aus der er entfloh. Er war einer der elf Offiziere, die sich dem Freischarenzug des Majors von Schill angeschlossen hatten, in Stralsund von napoleonischen Truppen gefangengenommen und nach einer Kriegsgerichtsfarce am 16.9.1809 in Wesel "wegen Straßenraubs" zum Tode verurteilt und noch am selben Tag erschossen wurden. Konstantin Gabain und seinen zehn Kameraden wurde in Wesel eine Gedenkstätte gewidmet. An einem Haus in der Issumer Straße hängt eine Gedenktafel, die daran erinnert, dass die elf Offiziere hier vor ihrer Inhaftierung in Wesel zuletzt übernachtet und gegessen haben. Schinkel lieferte den Entwurf zu einem Denkmal für die Schill’schen Offiziere, das im März 1835 an den Gräbern der Hingerichteten eingeweiht wurde. Vorher Straße 69 b des Bebauungsplanes. Die Verlängerung der Gabainstraße bis zum Halbauer Weg wurde am 1. Juni 1964 ebenfalls in Gabainstraße benannt. © Edition Luisenstadt, ZEPTER&KRONE |