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Hellersdorf

Bezirk Marzahn-Hellersdorf

Hellersdorf war eine im 13. Jahrhundert entstandene Ansiedlung. 1375 im Landbuch Kaiser Karls IV. erwähnt, scheint es im 15. und 16. Jahrhundert nicht mehr bewohnt gewesen zu sein. Erst für das 17. Jahrhundert lassen sich wieder Spuren einer Besiedlung nachweisen. Aus einer zu jener Zeit vorhandenen Schäferei entwickelten sich ein Vorwerk und Gut. Das 1866 Familie von der Schulenburg-Blumberg gehörende Rittergut ging in jenem Jahr, nach anderen Quellen 1885, in den Besitz der Stadt Berlin über, die dort Rieselfelder anlegte. 1891 wurde auf einem 0,87 km² großen Gelände des Gutsbezirks mit der Anlage einer Heil- und Pflegeanstalt begonnen. Um 1900 entstand dann ein städtisches Rieselgut, woraus sich ein eigener Gutsbezirk entwickelte, der 1920 bei der Bildung der Stadtgemeinde Berlin zum Bezirk Lichtenberg kam und ab 1979 zum neuen Stadtbezirk Marzahn gehörte. 1986 entstand der neue Verwaltungsbezirk Hellersdorf aus den Ortsteilen Hellersdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf, der 1988/89 bei der Anlage neuer Wohngebiete über die bisherige Berliner Stadtgrenze hinaus in Richtung Hönow geringfügig erweitert wurde. Seit der Bezirksfusion 2001 gehört Hellersdorf zum Bezirk Marzahn-Hellersdorf.

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